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Sonnenstrom

Kärntner KEMs starteten Online-Informationsreihe

By KEM-News

Der erste Online-Infoabend  mit dem Thema „Photovoltaikanlagen für Private“ war aufgrund der vielen TeilnehmerInnen ein großer Erfolg und wird im März fortgesetzt.

Die Kärntner Klima- und Energiemodellregionen (KEM) luden am 15. Feber zu einer ersten Online-Informationsveranstaltung rund um das Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienzsteigerung ein. Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung bildete dieses Mal das für Kärnten sehr wichtige Thema Photovoltaik. Mehr als 300 Kärntnerinnen und Kärntner waren mit dabei, um sich über technische Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten zu informieren und sich mit Fachleuten wie Alexander Simader auszutauschen.

„Kärnten ist ein Sonnenland. Dieses sehr große Potenzial der klimaneutralen Stromgewinnung muss genutzt werden, wenn wir die Klimaziele erreichen und unsere Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien dynamisch weiter ausbauen wollen. Wer jetzt in Photovoltaik investiert und die Fördermöglichkeiten nutzt, spart mittelfristig bares Geld und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Kärnten setzt beim auf PV-Ausbau auf Dächer und Infrastrukturflächen. Die Verbauung von wertvollen Freiflächen soll im Sinne der Nachhaltigkeit vermieden werden, auch um unser schönes Landschaftsbild zu erhalten“, so Umweltreferentin Sara Schaar.

Das Konzept der Klima- und Energiemodellregionen (KEM) wird in Kärnten seit 2009 umgesetzt. Mittlerweile nehmen 17 Regionen mit 99 Gemeinden und mehr als 320.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an diesem Programm teil. Der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie das Vorantreiben eines nachhaltigen Wirtschaftens in den einzelnen Regionen steht dabei im Fokus. „Die Klima- und Energiemodellregionen (KEM) sind wichtige Partner in punkto Energieeffizienz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland. Gemeinsam mit den Programmen E5 (Energieeffiziente Gemeinden), KLAR (Klimawandelanpassungsregionen) und der Arbeit des Klimabündnisses werden dadurch mittlerweile 95 Prozent der Kärntner Bevölkerung erreicht“, so Schaar.

Die Aufzeichnung des Online-Infoabends über Photovoltaik kann auch auf YouTube nachgesehen werden. Weitere Informationen zu den Online-Informationsveranstaltungen sowie zum KEM-Programm gibt es unter www.kem-kaernten.at

PV-Großflächenanlage in Ludmannsdorf/Bilčovs

By KEM-News

Feierliche Inbetriebnahme mit Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrätin Sara Schaar: Die österreichweit erste Großflächen-Photovoltaikanlage von VERBUND wurde in Ludmannsdorf und damit mitten in der KEM Carnica Rosental errichtet und speist seit heute Sonnenstrom direkt in das Höchstspannungsnetz. Die Pilotanlage erforscht mit einer Spitzenleistung von 1,3 Megawatt technische Möglichkeiten zur dauerhaften Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Anlagen jeder Größe.

Österreichs größter Stromerzeuger VERBUND betreibt seit heute neben 131 Wasserkraftwerken auch eine Photovoltaik-Großflächenanlage: Beim Draukraftwerk Feistritz-Ludmannsdorf entstand auf einer Fläche von 2,5 Hektar eine mit Spezial-Sensorik ausgestattete Photovoltaik-Pilotanlage, die mit einer Spitzenleistung von 1,3 Megawatt Sonnenstrom direkt ins österreichweite Übertragungsnetz einspeist.

„Photovoltaik ist ein bedeutender Zukunftsenergieträger. VERBUND wird bis zum Jahr 2030 seine Wasserkraft-Stromerzeugung zu etwa 25 Prozent mit Photovoltaik- und Windstromerzeugung ergänzen“, sagt Michael Strugl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VERBUND anlässlich der feierlichen Inbetriebsetzung: „Am Kraftwerksstandort Feistritz-Ludmannsdorf bringen wir erstmals Wasser- und Sonnenkraft zusammen, kombiniert mit innovativen Lösungen für Betrieb und Wartung.“

Im Rahmen der feierlichen Inbetriebsetzung bezeichnet Landeshauptmann Peter Kaiser das Sonnenstrom-Pilotprojekt als innovativen Baustein für die erneuerbare Energiezukunft: „Als Landeshauptmann und persönlich, auch als Vater, ist es mir ein Herzensanliegen, alles im Rahmen unserer Möglichkeiten machbare zu tun, um unseren Kindern und Enkelkindern ein Kärnten zu übergeben, in dem man jederzeit und überall kristallklares Wasser aus dem Wasserhahn trinken kann, in dem die Luft sauber, Natur und Umwelt völlig intakt sind. Im Sinne dieser Enkelverantwortung ist es mir wichtig, nachhaltige Energie in unserem Bundesland zu produzieren. Es ist ein schönes innovatives Zeichen über unsere Landesgrenzen hinaus, dass der Standort Ludmannsdorf von Verbund als Sonnenstrom-Pilotprojekt für diese Photovoltaikanlage auserkoren wurde.“

Photovoltaik gewinnt als Zukunftsenergieträger an Bedeutung

In zehn Jahren soll die Stromerzeugung in Österreich zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen stammen. Mit der Kompetenz-Bündelung in der neugegründeten VERBUND Green Power GmbH wurde Kärnten als Standort für das erste Sonnenstrom-Pilotprojekt ausgewählt. Die Anlagenteile und Module der Großflächenanlage wurden von der Klagenfurter KPV-Solar ohne Bodenversiegelung errichtet.

Energie- und Umweltlandesrätin Sara Schaar zeigt sich erfreut, dass die gesamte Großanlage ressourcenschonend direkt auf dem Gelände des Draukraftwerks errichtet wurde: „Dieses Projekt ist ein Musterbeispiel dafür, dass Photovoltaik-Anlagen nicht wahllos in der freien Landschaft installiert werden müssen, sondern auch im Umfeld von bestehender Infrastruktur umgesetzt werden können. Ich freue mich, dass hier ein weiterer Schritt zur Forcierung von Alternativenergie in Kärnten gesetzt wird, denn Kärnten ist ein Sonnenland“, so Landesrätin Sara Schaar.

Pilotprojekt generiert Wissen für wettbewerbsfähigen „Klimaschutz made in Austria“

Die neuartige Pilotanlage Ludmannsdorf ist Teil eines durch den Klima- und Energiefonds geförderten Forschungsprojekts zur präventiven Instandhaltung von PV-Anlagen („OptPV4.0“).

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds: „Der Einsatz von Photovoltaik wird in den nächsten Jahren weltweit rasant steigen. Uns geht es darum, dass innovative PV-Lösungen aus Österreich dabei zum Zuge kommen. Wie zum Beispiel das Projekt OptPV4.0. Es zeigt unter anderem, wie durch Digitalisierung PV-Anlagen noch effizienter werden können. Mein Dank gilt vor allem dem Projektkonsortium –  es hat enormes Wissen für die Branche generiert, das nun in wettbewerbsfähige Produkte für ,Klimaschutz made in Austria‘ mündet.“

Kernziel des Projekts ist die Früherkennung von Fehlern und schleichender Degradation durch die Erforschung von systemumfassenden Datenanalyse- und Modellierungskonzepten. Die Forschungsergebnisse bilden die technische Basis, um den Betrieb von Photovoltaikanlagen jeder Größe wirtschaftlicher und vorausschaubarer zu machen.

Effizienzvorteil: Sonnenstrom wird direkt ins Übertragungsnetz eingespeist

VERBUND Green Power investierte etwa eine Million Euro in die Errichtung der PV-Großflächenanlage Ludmannsdorf. In das Pilotprojekt eingebunden sind die international tätigen Kärntner Unternehmen ENcome Energy Performance GmbH und Silicon Austria Labs GmbH. Der Forschungsbetrieb wird in den kommenden Jahren gemeinsam mit Technologie- und Forschungspartnern erfolgen.

VERBUND betreibt in Kärnten 22 Wasserkraftwerke mit einer Jahreserzeugung von mehr als 3,7 Milliarden Kilowattstunden, das entspricht etwa 85 Prozent des gesamten Jahresstrombedarfs in Kärnten. Die Nutzung der vorhandenen Wasserkraft-Infrastruktur für die Errichtung von PV-Großanlagen bringt einen markanten Effizienzvorteil, denn die neue PV-Großanlage Ludmannsdorf kann den erzeugten Sonnenstrom über die Schaltanlage des Draukraftwerks direkt in das österreichweite Höchstspannungsnetz einspeisen, was eine Minimierung von Übertragungsverlusten bedeutet.

Kinder der VS1 Ferlach bastelten Solarboote

By KEM-News

Die Kinder der Volksschule1 in Ferlach bastelten noch rechtzeitig vor den großen Ferien die Solarboote, die nun im Sommer auf den verschiedensten Wasserflächen in Betrieb gehen können.

Im Rahmen des Projektes Klimaschulen wurde von den Kindern der dritten und vierten Klassen der Volksschule 1 in Ferlach unter der Anleitung von Josef Pack die Solarboote gebastelt. Die Kinder lernten damit die Energiegewinnung durch die Sonne im Detail kennen. Mittels der Solarzelle sowie einem damit verbundenen Elektromotor kann nun die Schiffsschraube in Bewegung gebracht werden. Sobald die Solarzelle an der Sonne ist, wird elektrischer Strom produziert und damit der Elektromotor aktiviert.

An diesem Beispiel konnte den Kindern gezeigt werden, wie effizient und einfach aus den Sonnenstrahlen elektrischer Strom produziert werden kann, der ohne Abgase und damit auf klimafreundliche Weise entsteht. Die Kinder bastelten mit großem Eifer die Solarboote und erfreuten sich an den sich drehenden Schiffsschrauben an der Sonne. Diese Solarboote waren zugleich die Abschlussarbeit der am Projekt Klimaschulen teilnehmenden vierten Klassen der Volksschule 1 in Ferlach.

Innovative Photovoltaik-Großanlage entsteht

By KEM-News

Die Freifläche beim Draukraftwerk Feistritz-Ludmannsdorf wurde zur Errichtung der innovativen Photovoltaik-Großanlage ausgewählt. Damit entsteht mitten in der KEM Carnica Rosental eine Forschungsanlage zur Früherkennung von fehlerhaften PV-Modulen und schleichender Degradation.

Bis 2030 soll die Stromerzeugung in Österreich zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen stammen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, investiert der Verbund neben der Wasserkraft auch in den Ausbau von innovativen Photovoltaik-Großanlagen. Mit der Kompetenz-Bündelung in der neugegründeten Verbund Green Power GmbH wurde das sonnenreiche Rosental als Standort für ein besonderes Sonnenstrom-Pilotprojekt ausgewählt: Direkt am Gelände des Draukraftwerks Feistritz-Ludmannsdorf errichtet und betreibt der Verbund gemeinsam mit Forschungs- und Technologiepartnern eine großflächige Photovoltaik-Forschungsanlage.

Die neuartige Pilotanlage ist Teil eines von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft aus Mitteln des Klima- und Energiefonds geförderten Forschungsprojekts zur präventiven Instandhaltung von PV-Anlagen („OptPV4.0“). Das Projekt wird von Verbund Green Power in Kooperation mit führenden Unternehmen aus der Photovoltaikbranche umgesetzt. Die Photovoltaik-Kompetenzen im Bundesland insbesondere durch die Projektbeteiligung der international tätigen Kärntner Unternehmen ENcome Energy Performance GmbH und Silicon Austria Labs GmbH sollen mit dieser Pilotanlage weiterhin gestärkt werden. Die gesamte Großanlage wird ressourcenschonend direkt auf dem Gelände des Draukraftwerks errichtet. Daher ist das Projekt ein Musterbeispiel dafür, dass Photovoltaik-Anlagen nicht wahllos in der freien Landschaft errichtet werden müssen, sondern auch im Umfeld von bestehender Infrastruktur umgesetzt werden können.

Die Errichtung der Anlagenteile und der Module erfolgt durch das Klagenfurter Unternehmen KPV Solar. Die Vorarbeiten für die Unterkonstruktion konnten bereits abgeschlossen werden. Die Forschungsanlage wird ohne Bodenversiegelung auf einer Fläche von etwa 2,5 Hektar errichtet. Es ist zugleich die erste Photovoltaik-Großanlage am Gelände eines vom Verbund betriebenen Wasserkraftwerks. Kernziel des Projekts ist die Früherkennung von Fehlern und schleichender Degradation durch die Erforschung von systemumfassenden Datenanalyse- und Modellierungskonzepten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in weiterer Folge zur Erhöhung und Sicherstellung des Ertrags und der Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen beitragen.

Der Effizienzvorteil in diesem Projekt liegt an der direkten Einspeisung in das Übertragungsnetz. Vom Verbund werden in Kärnten 21 Wasserkraftwerke mit einer Jahreserzeugung von mehr als 3,7 Milliarden Kilowattstunden betrieben. Mit der Nutzung der vorhandenen Infrastruktur für die Errichtung von PV-Großanlagen im Umfeld der Wasserkraftwerke bietet die Chance, diese Erzeugungstechnologie besonders effizient einzusetzen. Der besondere Vorteil der Kombination von Wasserkraft und Flächen-PV-Anlage ist wie am Kraftwerksgelände Feistritz-Ludmannsdorf eine direkte Einspeisung der erzeugten Sonnenenergie in das Höchstspannungsnetz, was eine Minimierung von Übertragungsverlusten bedeutet.