LEADER

Was bedeutet LEADER?

Die Europäische Union stellt zur Absicherung und Entwicklung des ländlichen Raumes Fördermittel zur Verfügung. Um diese Gelder abrufen zu können, muss die Region (= ein Zusammenschluss von mehreren geografisch zusammenhängenden Gemeinen) als Lokale Aktionsgruppe „LAG“ organisiert sein. Was heißt das? Es braucht die Zusammenarbeit von öffentlichen (z.B. Gemeinden) und nicht öffentlichen (z.B. Unternehmen, Vereine) Institutionen.

Dies geschieht (zumeist) im Rahmen eines eigens dafür gegründeten Vereins: In dessen Vorstand bzw. Gremien sitzen BürgermeisterInnen, UnternehmerInnen, VertreterInnen von Vereinen, InteressensvertreterInnen etc. Sie wählen jene Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Entwicklung der LEADER-Region leisten. Wohin die Reise gehen soll, welche Entwicklungsthemen in der aktuellen EU-Förderprogrammperiode 2013 ­ 2020 im Vordergrund stehen soll, das wurde in der „Lokalen Entwicklungsstrategie“ festgelegt.

Die Carnica-Region Rosental mit ihren 12 Mitgliedsgemeinden ist Teil der LAG Unterkärnten. Zu dieser Regionalkooperation gehören noch der Regionalverband Südkärnten sowie die Mitgliedsgemeinden der Regionalmanagement Lavanttal GmbH. In Summe gehören 33 Gemeinden der LAG Unterkärnten an, die eine Gesamtfläche von 2.374,72 km² aufweist und Einwohnerinnen 126.005 zählt.

Die Region der Generationen

… diesen Titel trägt die aktuelle Entwicklungsstrategie der LAG Unterkärnten. Der Hintergrund dazu: Jede Generation – vom Kleinkind bis zum Senior/zur Seniorin – soll von der ländlichen Entwicklung profitieren. Die Regionalkooperation Unterkärnten soll sich zu einer Region entwickeln, zu einem gemeinsamen Raum, in dem es sich gut aufwachsen, arbeiten und leben lässt. Mehr noch … Die Region Unterkärnten grenzt direkt an ähnlich geprägte Lebensräume in Slowenien und Italien. Daraus leitet sich die Positionierung und Aufwertung als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum im Schnittpunkt dreier Kulturen als Basisstrategie ab. Diese Strategie wird durch einen verstärkten Aufbau von Kooperationen sowohl Sektor übergreifend, innerregional wie auch überregional und grenzüberschreitend verfolgt.

Was zeichnet ein LEADER-Projekt aus?

Innovation, Kooperation, Vernetzung, sektorenübergreifende Ansätze, Nachhaltigkeit … LEADER-Projekte weisen ganz bestimmte Qualitätsmerkmale auf.

Wann kann ein Projekt im EU-LEADER-Programm eingereicht werden?

Der Projektträger muss aus der LEADER-Region kommen bzw. die im Projekt gesetzten Maßnahmen müssen in der LEADER-Region wirksam sein. Das Projekt muss in die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) passen.

Ihr Weg zum LEADER-Projekt

Kontaktaufnahme mit dem LAG-Management und Vereinbarung eines Termins für die Erstberatung. Wenn Sie bereits ein Projekt-Konzept haben, bringen Sie es zum Ersttermin mit. Falls nicht, fassen Sie Ihre Projektidee auf 2 bis 3 Seiten zusammen. Inhalte einer Kurzbeschreibung sind: Ausgangslage/Problembeschreibung, Zielsetzungen, Ergebnisse, Maßnahmen/Aktivitäten, Kosten/Finanzierung, Laufzeit, Projektträger.

…die weiteren Schritte erfahren Sie von Ihrer LEADER-Managerin/Ihrem LEADER-Manager sowie in der Broschüre Ihr Weg zum EU-Projekt 1.7 MB PDF

Die Auswahl der Projekte erfolgt durch das Projektauswahlgremium (PAG) der LAG dreimal jährlich in den Zeiträumen Februar/März, Mai/Juni sowie Oktober/November.

PROJEKTE

Mohn im Steinzeitgarten

Steinzeitgarten Keutschach

Der Verein „Pfahlbauten Seental Keutschach – Freunde des Welterbes“ errichtet und betreibt einen „Steinzeitgarten“. Dieser Steinzeitgarten entsteht in der Form eines Schaugartens und es werden die in der Stein- und Bronzezeit verwendeten Pflanzen kultiviert und erklärt.

Platz der Generationen in Ferlach

Platz der Generationen

Der neu gestaltete Platz der Generationen verleiht der Innenstadt von Ferlach neues Flair und bislang nicht vorhandenen Komfort, der Menschen aller Altersgruppen einlädt, auf den Platz zu kommen und zu verweilen. Als neuer Hotspot ist er ein wichtiger Teil der nachhaltigen Innenstadtentwicklung und Ortskernbelebung.

Furtaschhube

Revitalisierung Furtaschhube

Die Gemeinde Schiefling revitalisiert die Furtaschhube in Farrendorf, um deren öffentliche Zugänglichkeit zu erhalten und sie für Vereine und örtliche Initiativen nutzbar zu machen.

Mairenkenpromenade

Durch die Neu-Gestaltung und die Inszenierung des Uferweges der Promenade in Reifnitz wird die Mairenke – eine regionale Besonderheit – ins Bewusstsein gerückt. Der öffentliche Raum wird als Lernraum genutzt und der Natur- und Artenschutz erlebbar und begreifbar gemacht.

Ökologische Sanitärlösung für Ausflugsziele in der Natur

Errichtung eines Bio-Kompost-Trockenklos am Kathreinkogel in Schiefling. Somit wird den Gästen wird eine innovative, ökologische Sanitärlösung angeboten, da es bisher keine am Berg keine Sanitäranlage gab.

 

 Spuren – lesen

Im LEADER-Kleinprojekt wird eine mobile Theater-Ausstattung, die von Gebäude zu Gebäude mitgenommen werden kann, angekauft. Eine gemeinsame Pressekonferenz mit Vorstellung der Kooperation sowie des Programms „Spuren – lesen“ sind weitere Aktivitäten.

 

Nostalgie in Kärnten

Produktion eines professionellen Imagefilmes die vielfältigen Aktivitäten des Vereines Nostalgiebahnen in Kärnten: Dampfzug, Technikmuseum, Oldtimerbusflotte und Histotram.

Flutlichtanlage Wintersportzentrum St. Jakob i.R.

Im Langlaufzentrum in St. Jakob wird eine moderne Flutlichtanlage auf LED-Basis realisiert, um das Angebot des Wintersportzentrums auszuweiten und besser auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen zu können.

Genuss.Rosental

Im Schloss Ferlach wird ein Verkaufsladen zur Vermarktung regionaler Produkte eingerichtet. Angestrebt wird eine überregionale Kooperation mit Produzenten und regionalen Betrieben zur Durchführung von Genuss-Veranstaltungen wie Produktverkostungen und Lebensmittelworkshops.

Ferlach 2025

Aktivierung des Stadtzentrums und Belebung des Ortskerns durch professionelles Projektmanagement und eine prozesshafte Begleitung der Maßnahmen durch einen “Stadtkümmerer“.

Fußballgolf in Kärnten

Bau eines Fußballgolfplatzes mit Sportstättengebäude in St. Johann, Gemeinde Feistritz im Rosental, mit Aufbau von überregionalen Kooperationen und Gestaltung von buchbaren Programmen.

Metallkunstmeile ME-KU-ME

Herstellung von Vitrinen im Kunstschmiedeschauraum und Objektständern am Dorfweg in Suetschach zur Präsentation vorhandener Kunstwerke namhafter Schmiede.

Ein Tag Glück im Rosental

Positionierung des Erlebnisraums „Carnica-Region Rosental“ als Ausflugsregion: Bündelung der Angebote, Entwicklung von neuen Programmen, alternative Mobilität, Qualifizierung und Vermarktung.

SCHWARZ | WEISS

Frauen aus der Carnica-Region halten mit analogen Einwegkameras Lebensbilder aus ihrem Umfeld fest. Das Ergebnis wird publiziert und in einer Wanderausstellung gezeigt.

Erlebnisraum Strandbad Reßnig

Errichtung von vier Senioreneinstiegen, einer Rollstuhlrampe, einem Wasser- und Matschspielplatz sowie einer Hundebadezone im Strandbad Reßnig in Ferlach.

Historama 2016

Schaffung eines Café-Bereiches mit Spielecke sowie Erweiterung der Ausstellungsfläche im Oberstock des Museums.

FÖRDERUNGEN

Die für die Beantragung und Abwicklung notwendigen Formulare finden Sie auf der Homepage des Landes Kärnten:

TEAM

Mag. (FH) Ingeborg Schönherr, MA

☏ +43 4227 5119 12
☏ +43 664 9245303
i.schoenherr@carnica-rosental.at

Heidemarie Kilian

☏ +43 4227 5119 10
☏ +43 699 11323973
office@carnica-rosental.at

WEBCAMS 

OUTDOOR ACTIVE

SOCIAL MEDIA

NEWSLETTER